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kieferorthopädische Behandlung von Kindern und Jugendlichen

Braucht mein Kind eine Zahnspange?

Diese Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Ein Hinweis kann die schulzahnärztliche Untersuchung geben. Sprechen Sie unter Umständen auch mit ihrem Hauszahnarzt.

Endgültig kann diese Frage nur durch eine fachzahnärztliche Untersuchung beim Kieferorthopäden geklärt werden.

Mit Kieferproblemen nicht zu lange warten

Zahnspangen sind in (fast) aller Munde: jedes Jahr bekommen über eine Million Kinder in Deutschland eine Zahnspange. Dass Kinder heute häufiger "verdrahtet" werden als früher, hat mehrere Gründe: die Eltern legen grösseren Wert auf gesunde und gerade Zähne. Ausserdem kennt man heute die schädlichen Folgen von Zahn- und Kieferfehlstellungen besser als früher. Und schliesslich akzeptieren heute die meisten Kinder eher eine Zahnspange, weil sie unter den Gleichaltrigen längst kein Makel mehr ist.

Zahnregulierung - nur wegen der Schönheit?

Makellose Zähne sind für den Kieferorthopäden ein Nebeneffekt. Er entscheidet nach medizinischen Gesichtspunkten darüber, ob die Fehlstellung später die Gesundheit beeinträchtigt. Aber was gut funktioniert und gesund ist, sieht auch gut aus!

Wann muss eine Spange wirklich sein?

Sitzen einzelne Zähne schief im Kiefer oder stimmt der Biss nicht, weil Ober- und Unterkiefer nicht richtig zusammenpassen, dann kann dies schon bald Folgen haben: zum Beispiel Magen- und Darmbeschwerden durch schlechtes Kauen. Oder Sprachfehler, etwa Lispeln. Falls die Zähne kreuz und quer stehen, kann es auch verstärkt zu Karies kommen. Nicht zuletzt werden Nacken- und Kiefermuskulatur und damit auch die Haltung negativ beeinflusst. Hals und Atemwege werden belastet, wenn der Mund sowohl nachts beim Schlafen als auch tagsüber beim Atmen nicht richtig geschlossen wird.

Was sind die häufigsten Gründe für eine Behandlung?

Zurückliegender Unterkiefer
Die Oberkiefer-Frontzähne stehen weit vor den vorderen Unterkieferzähnen.

Vorstehender Unterkiefer
Die unteren Schneidezähne beissen vor die Oberkieferzähne.

Engstand
Die Zähne stehen nicht in einem ordentlichen Bogen, sondern aufgrund des Platzmangels verschachtelt.

Frontal offener Biss
Die Seitenzähne beissen aufeinander, die Frontzähne aber nicht - vorn entsteht ein Loch.

Der Grund für solche Fehlstellungen liegt manchmal in der Veranlagung, aber oft sind die Probleme hausgemacht: Daumenlutschen, Zungenfehllage, Nägelbeissen, aber auch die Nuckelflasche führen zu Verformungen. Die noch weichen Oberkieferknochen werden nach vorn gedrückt. Dadurch stehen die Frontzähne später vor.
Schlecht ist auch, wenn die Milchzähne wegen Karies zu früh ausfallen. Dann kippen die Nachbarzähne in die entstandene Lücke, die bleibenden Zähne wachsen schief heraus.

Wie lange dauert die Behandlung im Durchschnitt?

Normalerweise muss das Kind mehrere Jahre lang Zahnspangen tragen. Selbst, wenn es gelingt, die Zähne bald in die gewünschte Richtung zu bringen - so rutschen sie ebenso schnell wieder zurück.
Ob das Kind eine herausnehmbare und / oder eine festsitzende Spange bekommt, hängt von der Diagnose des Kieferorthopäden ab. Nur wenige Fehlstellungen lassen sich sowohl mit dem einen als auch mit dem anderen Spangensystem beheben. Je nach Art der Fehlstellung bekommt das Kind eine festsitzende Zahnspange, herausnehmbare Zahnspangen oder sogenannte Non-Compliance-Geräte (Apparaturen, die die Zähne bewegen, ohne dass die Mitarbeit des Kindes notwendig ist.)

 Die Dauer der aktiven Behandlung kann je nach Zahn- / Kieferfehlstellung, Mitarbeit und Gewebereaktion zwischen 1 und 4 Jahren betragen.

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